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Fussball Weltmeisterschaft Geschichte - Vorwort

Wir bewegen uns zur Zeit in eine Richtung im Weltfussball, woran keiner zu Beginn der WM 1930 gedacht hätte. Diese Art von Sport wird in der heutigen Zeit als eine sichere Geldanlage gesehen. Derzeitige Profis wie Michael Ballack, Thierry Henry, Ronaldinho oder Andrej Schewtschenko sind nur ein kleiner Teil dener die ihre Leidenschaft zum Beruf machen konnten. Es ist ein hartes Stück Arbeit und sicherlich gehört eine menge Talent und Glück dazu um es wie die ganz Grossen auf die Spitze des Fussballolymp zu schaffen. Ganz oben angekommen sind Profiverträge in Millionenhöhe selbstverständlich geworden. Es werden Kleidung, Wohnung und auch das Auto von Sponsoren oder den Verein finanziert, um es den Stars so angenehm wie möglich zu machen. Fussball hat sich in der Marktwirtschaft zu einer kontinuierlich steigenden Größe etabliert. Die Bandbreite um die Spitzensportler ins Rampenlicht zu stellen ist unbegrenzt. Während der eine Handys, Schokoriegel oder Schuhe präsentiert, macht ein anderer Werbung für eine Biermarke, Rasierer oder Parfüm. Ist es genau das was wir sehen wollen? Wird uns da nicht etwas vorgekautes serviert und wir brauchen es nur noch schlucken? Fussball hat sich über all die Jahre zu einem immer größer werdendem Geschäft entwickelt aus dem ein Käufer kaum noch den Ausgang findet. Als Fussballfan möchte ich hier keine Kritik üben, bin ich doch mit diesem Sport selbst groß geworden und habe in meiner Vergangenheit meist nur positives erfahren. Jeder hat die Wahl auf den Zug aufzuspringen oder ihm hinterher zu winken. Der heutige Fussball ist um einiges schneller, attraktiver und prominenter geworden. Selbst einige noch lebende Legenden stimmen dem zu. Wo sich aber die Geister scheiden sind meiner Meinung nach die überdimensionierten Gehälter. Guiseppe Meazza "Peppino" (Italien), Ferenc Puskas "Der Major" (Ungarn), Pele (Brasilien), Franz Beckenbauer "Der Kaiser" (Deutschland) waren diejenigen welche es schafften ohne große finanzielle Mittel aber mit großem Herz und der Entschlossenheit den Fussball nach vorn zu bringen.

   

Zu Beginn der ersten Fussballweltmeisterschaft 1930 war es so, dass zum Beispiel in Uruguay viele Nationen nicht teil nehmen konnten weil ihnen einfach das Geld für die große Reise um den Atlantischen Ozean zu überqueren fehlte. Damals wurden solche Reisen auch mit dem Schiff anstatt wie heute mit dem Flugzeug gemacht. Es waren lediglich 4 europäische Länder wie Frankreich, Jugoslawien, Rumänien und Belgien die nach Uruguay reisten. Im Finale traf dann der Gastgeber auf das Nachbarland Argentinien. Uruguay gewann mit 4:2 und war somit der erste Fussballweltmeister.

   

Die zweite Weltmeisterschaft (1934) fand in Italien statt, zur Überraschung aller reiste der Titelverteidiger nicht an. Es gab die Gerücht es sei eine Retourekutsche an die Tifosis gewesen. 30 Nationen wie zum Beispiel die CSR, Deutschland, Niederlande, Österreich, Schweden, Schweiz, und Spanien meldeten sich an. Bei dem Gedanken an diese Fussballweltmeisterschaft läuft es noch heut einigen Akteuren kalt dem Rücken herunter. In Italien herrschte zu dieser Zeit Politik und Faschismus. Führer Benito Mussolini sah diese WM als willkommene Gelegenheit faschistische Propaganda in die ganze Welt hinaus zu tragen. Die Schiedsrichter litten unter Todesängsten im Angesicht des "Duce" wie er auch genannt wurde. In einer Vorausscheidung qualifizierten sich 16 Länder. Österreich wurde 1934 als großer Favorit gehandelt. Die Europärer nannten sie nur das "Wunderteam". Bei dieser WM trafen sie im Halbfinale auf den Gastgeber Italien. In der 18. Minute kam eine Flanke von links aussen in den Strafraum, der Österreichische Schlussmann Platzer hatte den Ball sicher gefangen, die in der Luft herran fliegenden Meazza und Schiavio stiessen den Keeper ueber die Torlinie. Zum entsetzen aller wurde das Tor vom Schiedsrichtergespann gegeben. Im Spiel um Platz drei mussten sie dem Deutschen Reich mit 3:2 den Vortritt gewähren. Die Italiener bezwangen im Finale die Tschechoslowakei mit 2:1 und wurden somit das erste mal Weltmeister.

   

Bereits 1938 als die Weltmeisterschaft in Frankreich ausgetragen wurde setzte Italien zum zweiten Schlag an und holte sich die begehrte Trophäe. Im Vorfeld hatte aus Südamerika nur Brasilien und Kuba seine Teilnahme bekannt gegeben. Die restlichen Länder weigerten sich weil, hingegen aller absprachen der Wechsel-Rhythmus gestört wurde und wieder in Europa die Austragung statt fand. Sepp Herberger für seinen Teil hatte weitaus andere Sorgen. Er hatte die Aufgabe eine komplette Neue großdeutsche Einheitsmannschaft zu schaffen. Hierfür konnte er eigentlich aus dem Vollen schöpfen, zum einen hatte er die technisch starke "Wiener Scheiberlspiel-Elf" und zum anderen die kraftvoll spielende "Breslau-Elf". Die Chemie schien nicht zu stimmen so kam es das Großdeutschland schon im Achtelfinale die Segel streichen musste. Im Finale traf Italien auf Ungarn, gewann mit 4:2 und nahm den FIFA World Cup mit nach hause.

   

Es dauerte bis 1950 als die vierte WM in Brasilien ausgetragen werden konnte. Aus Kriegshintergründen wurden Deutschland und Ungarn die Teilnahme an der Meisterschaft verwehrt. Das bisher angewandte K.o.-System wurde durch den Meisterschaftsmodus ersetzt. Die Vorrunde setzte sich aus vier Gruppen mit je vier Ländern zusammen. Für England die sich bisher aus all dem Geschehen raus hielten war dies ihre erste Weltmeisterschaft. Sie schickten eine Nationalmannschaft mit absoluten Profis ins Rennen die jedoch eine 1:0 Niederlage gegen eine Amateur - Elf aus den USA zugestehen mussten. Gegen Spanien lief es auch nicht gut und so verliess das Land, in dem Fussball nicht nur ein spiel ist, vorzeitig den Gastgeber Brasilien. Im Finale war das erstaunen groß als sich Uruguay gegen Brasilien (die einen deutlich besseren Fussball spielten) mit 2:1 durchsetzten. Wobei noch zu erwähnen wäre, dass Brasilien für den Titel ein unentschieden gereicht hätte. In diesem Jahr wurde der dritte und vierte Platz an Schweden und Spanien vergeben.

   

1954 war das Austragungsland Schweiz an der Reihe. In diesem Jahr wurde die Rekordsumme von 44 Anmeldungen für die Fussballweltmeisterschaft verbucht. Zwei Jahr zuvor bei der Olympiade in Helsinki hatte Ungarn die Möglichkeit allen zu zeigen was sie für einen beeindruckenden Fussball spielen konnten. Somit gab es allen Grund dieses Team um Trainer Gusztav Sebes als haushohen Favoriten zu handeln. Dies bekamen die Deutschen auch gleich zu spüren als sie in der Vorrunde von dem Land aus der Pannonischen Tiefebene mit 3:8 vorgeführt wurden. Deutschland bewies aber im Halbfinale gegen die Österreicher das es auch anders ging, mit einem souveränen 6:1 zog die Mannschaft mit Spielern wie Turek, Rahn und F. Walter ins Finale ein. Wie alle erwartet hatten waren auch die Ungarn Finalteilnehmer und das Ergebnis somit nur noch reine Formsache. Das Wunder von Bern konnte beginnen. Nach 8 minütiger Spielzeit hatten die Ungarn durch die Spieler: Ference Puskas und Kocsis schon zwei Tore zu verbuchen. Durch den strömenden Regen hatten die Spieler imense Probleme das Leder wie gewohnt zu spielen. In der elften Minute war es dann soweit, Deutschland erzielte den Anschlusstreffer durch den Clubberer Max Morlock. Die Magyaren waren jetzt deutlich irritiert und die deutsche Elf versuchte den Druck zu erhöhen. In der 18. Minute erzielte Helmut Rahn nach Eckball von Fritz Walter den Ausgleich. Das Stadion war am toben und keiner, der 62.471 Zuschauer, hielt es mehr im Wankdorfstadion auf den Sitzen. Nun fingen die Favoriten aus Ungarn an eine Angriffswelle nach der anderen zu starten, doch an diesem Tag hatten die Deutschen mit Toni Turek eine Bank im Kasten. Schüsse von Hidegkuti oder Kocsis parierte der Keeper in Weltmeisterform. Zu Beginn der zweiten Hälfte bot sich den Fans ein unverändertes Bild, das Abwehrbollwerk der Germanen stand und die Magyaren stürmten was das Zeug hielt. In der 84. Minute wurde eine Flanke vom ungarischen Abwehrspieler nicht konsequent genug geklärt, so dass Helmut Rahn den Ball vor die Füsse bekam. Ein kurzes trippling und ein platzierter Schuss vom Strafraumeck und Torwart Grocsis war bezwungen. Und so hörte es die ganze Nation aus dem Radio: "Schäfer flankt nach innen - Kopfball - abgewehrt - aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen - Rahn schießt - Toooooor!!! Tooooor!! Toooor! Tor für Deutschland." Kurz darauf nochmal eine Schrecksekunde für das Team von Trainer Herberger als Puskás seinen zweiten Treffer machte, doch der englische Referie William Ling behielt den Überblick und entschied auf Abseits. Kurz darauf ist das Spiel aus und Deutschland Fussballweltmeister. Die Mannschaft um Trainer Sebes wurde seit 1950 erstmals wieder bezwungen.  

   

1958 wurde die Fussballweltmeisterschaft in Schweden ausgetragen. Nach Ende des Zweiten Weltkrieg war diese Nation als einzige in der Lage ein solches Event zu organisieren. Bei dieser WM wurden in 12 Stadien und bei 35 Spielen 126 Tore geschossen, davon machte allein der Franzose Just Fontaine 13 und hält somit, bis heute noch den, Rekord. Brasilien hatte den erst 17- jährigen Jung-Star Pele mit im Gepäck. Der Dichter Eduardo Galeano sagte einst über den Ballkünstler aus Brasilien 'Wenn er einen Freistoss ausführte, wollten sich die Spieler, die die Mauer bildeten, am liebsten umdrehen, um sich das Tor nicht entgehen zu lassen.' In den Spielen gegen Österreich, UDSSR, Frankreich und Schweden bewies das Team aus Südamerika eindrucksvoll, dass sie zu recht die Weltmeister von 1958 waren. Der Titelverteidiger Deutschland hingegen musste sich im Spiel um Platz drei gegen Frankreich mit 3:6 geschlagen geben. Platz zwei sicherte sich das Gastgeberland  Schweden.  

   

Nun war es wieder an der Zeit, nach genau zwölf Jahren, eine Fussball-Weltmeisterschaft auf dem Südamerikanischen Kontinent auszutragen. 1962 fand die WM in Chile statt. Trotz zuvor starker Erdbeben, die den kompletten Süden des Landes in Schutt und Asche legten, meldeten sich 56 Fussballverbände zur Teilnahme an. Die siebente WM bot wenig sehenswertes, die Spiele wurden zu agressiv geführt und die meisten Schiedsrichter schienen mit vielen Situationen überfordert zu sein. So kam es, dass begnadete Fussballer, wie zum Beispiel Pele, dessen Gegenspieler keine andere Lösung sahen, als ihn brutal vom Ball zu trennen, in der Vorrunde schon wegen Verletzungen aufgeben mussten. Doch die Brasilianer waren stark genug und zeigten allen was einen Weltmeister ausmacht. Weiterhin wurden  die Begegnungen sehr defensiv geführt, was natürlich dem Auge des Zuschauers nicht schmeichelte. Die Finalpartie lautete Brasilien gegen CSSR. Das Santiago Stadion war mit ca. 60.000 Zuschauern ausverkauft. Die beiden Teams hatten in der Vorrunde schon die Möglichkeit sich näher kennen zu lernen. In der zweiten Begegnung hatte die CSSR aber erneut das Nachsehen und konnte seine zuvor gewonnen Erfahrungen nicht in brauchbares ummünzen. Zu Beginn sah alles recht gut für die CSSR aus. Die Südamerikaner taten sich schwer die Abwehr zu knacken und kassierten in der 15. Minute auf der rechten Seite einen schnellen Konter, der vom abgeklärten Masopust trocken versenkt wurde. Es dauerte nur drei Minuten, bis der Pele Ersatz Amarildo, vor dem Tor auftauchte und das Leder im Netz platzierte. In der 69. und 78. Minute hatte der Prager Keeper, der bis zu diesem Zeitpunkt eine hervorragende Leistung darbot, zwei derbe Schnitzer zu bieten, die eiskalt von Zito und Vava zum Führungsausbau genutzt wurden. In den letzten Minuten konnten die Brasilianer ihre unbeschwerte Fussballkunst noch einmal präsentieren und wurden zum zweiten mal Fussballweltmeister. Der Gastgeber Chile sicherte sich den dritten Platz mit einem 1:0 gegen Jugoslawien. 

   

1966 - Wir befinden uns in England, der Fussballnation Nummer eins. Hier wird Fussball nicht nur gespielt sondern gelebt. In diesem Land werden Fussballer vom Königshaus geadelt und nur noch mit "Sir" angesprochen. Wenn hier die eigene Mannschaft spielt, sind alle mit dabei, da werden aus den sonst so ruhigen Inselbewohnern nach Toren lechtsende Barbaren, da wird auf den vier Uhr Tee geschi.... und die Kriegsbemalung aufgelegt und wer es dann wagt sich in den Weg zu stellen wird eiskalt platt gemacht. In diesem Jahr wird das 100 jährige Bestehen des englischen Fußballverbandes FA gefeiert, was wäre da nicht schöner, als die Meisterschaft zu gewinnen. 71 Nationen hatten sich angemeldet und nahmen somit an der Qualifikation der WM 1966 teil. Die Überraschung war groß, als die Portugiesen die CSSR den Vizemeister von 1962 direkt in den Ausscheidungsspielen besiegten. Eine asiatische Nation (Nordkorea) schaffte es auf Anhieb bis ins Viertelfinale. England gewann das Halbfinale gegen die Portugiesen mit 2:1. Die Deutschen hatten die UdSSR noch vor sich um den Sprung ins Finale zu schaffen. Das Endspiel wurde im Legendären Wembley Stadion ausgetragen. In der zwölften Minute konnte, der beim AC Bologna spielende Helmut Haller, das 1:0 erzielen. Den heimischen Fans stockte der Atem. Doch die Führung und somit auch die Freude beim deutschen Team hielt nicht lange an, als Geoffrey Hurst nach Missverständnis von Tilkowski und Schulz den Ausgleichstreffer per Kopf setzte. Mit Beginn der zweiten Halbzeit, machte das Team von Fabio Capello weiter Druck und zwangen die Gäste zu Fehlern. Eine schlechte Abwehrleistung von Horst-Dieter Höttges gab Martin Peters eine gute Schussposition und er nutzte seine Chance eiskalt zum 2:1. Die Fans feierten schon denn es waren nur noch wenige Sekunden zu spielen. Die deutsche Nationalmannschaft setzte nochmal alle Kraft in den vermeintlich letzten Angriff, Lothar Emmerich 'Emma' flankte den Ball in den gegnerischen Strafraum, wo der Kölner Wolfgang Weber, am langen Fosten stehend, wenig Mühe hatte das Leder ins Netz zu packen. Von nun an war es wieder ruhig bei den englischen Fans und vielen von ihnen war das Entsetzen ins Gesicht geschrieben. Die Verlängerung begann und wir kommen gleich zur ominösen 101. Minute. Der Engländer, Alan Ball flankt auf Geoffrey Hurst, dieser erwischt den Ball wunderbar und knallt ihn unter die Latte, von dort geht es in Richtung Torlinie, hier springt er auf, zurück ins Feld und wird vom herraneilenden Wolfgang Weber ins Aus geköpft. Hurst reist die Arme hoch und fängt an zu jubeln und der Rest der Anhänger mit. Der Schiri Gottfried Dienst war sich der Angelegenheit nicht sicher und zog seinen Kollegen an der Linie zu rate. Tofik Bachramow, der sich auf gleicher Höhe wie der Ball befand, entschied auf Tor. Nun war kein Halten mehr im Wembley Stadion am Empire Way. Die Deutschen wollten es nicht glauben und sahen sich um den Titel betrogen, sie reklamierten doch alles half nichts das Tor wurde gegeben. Viele der englischen Fans hielt es nicht mehr auf ihren Plätzen und sie rannten in Richtung englisches grün. Hurst machte noch alles klar und schoss seinen dritten Treffer in der Partie und das Spiel war aus. So wurde England zu Hause vor eigener Kulisse das erste mal Fussballweltmeister. 

   

 

WM Finale Torschützenkönig
1930 in Uruguay     Uruguay : Argentinien   4:2 4 Conen - Deutschland
1934 in Italien    Italien : Tschechoslowakei 2:1 n.V. 8 Stabile - Argentinien
1938 in Frankreich    Italien : Ungarn  4:2 8 Leonidas - Brasilien
1950 in Brasilien    Uruguay : Brasilien  1:2  7 Ademir - Brasilien
1954 in Schweiz    Deutschland : Ungarn  3:2 11 Kocsis - Ungarn
1958 in Schweden    Brasilien : Schweden  5:2 13 Fontaine - Frankreich 
1962 in Chile    Brasilien : Tschechoslowakei 3:1 4 Albert - Ungarn
    4 Garrincha - Brasilien
    4 Vavá - Brasilien
    4 Sánchez - Chile
    4 Jerković - Jugoslawien
    4 Iwanow - Sowjetunion
1966 in England    England : Deutschland  4:2 n.V. 9 Eusebio - Purtugal
1970 in Mexiko    Brasilien : Italien  4:1  10 Müller - Deutschland
1974 in Deutschland    Deutschland : Niederlande 1:2 7 Lato - Polen
1978 in Argentinien    Argentinien : Niederlande  3:1 n.V.  6 Kempes - Argentinien
1982 in Spanien    Italien : Deutschland  3:1 6 Rossi - Italien
1986 in Mexiko    Argentinien : Deutschland  3:2 6 Lineker - England
1990 in Italien    Deutschland : Argentinien  1:0 6 Schillaci - Italien
1994 in USA     Brasilien : Italien  0:0 n.V.(3:2 i.E.)  6 Salenko - Russland
    6 Stoitschkow - Bulgarien
1998 in Frankreich    Frankreich : Brasilien  0:3 6 Suker - Kroatien  
2002 in Japan u. Suedkorea   Brasilien : Deuschland  2:0  8 Ronaldo - Brasilien
2006 in Deutschland    Italien : Frankreich  1:1 n.V.(5:4 i.E.) 5 Klose - Deutschland
2010 in Suedafrika